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Der gesamte Vinschgau ist reich an Kulturschätzen.
Kastelbell/Tschars war schon im Mittelalter eine bedeutende Urpfarre und ein wohlhabendes Bauerndorf. Schmale Steige und einsame Wege führen durch Kastanien-, Fichten- und Lärchenwälder geradewegs zu romantischen Schlössern, Burgen, Kirchen, Ruinen und Mühlen.
Das alles überragende Wahrzeichen auf einem Felsstück oberhalb der Talsohle ist das mächtige Schloss Kastelbell, das hier eindrucksvoll vor der Kulisse der Texelgruppe thornt.
Für Kultur-Erlebnisse gibt es mit Schloss Juval, dem Sommerdomizil des Extrembergsteigers Reinhold Messner, den Ruinen Montalban (1150) und Hochgalsaun (1262) sowie dem Ansitz Kasten viele weitere Glanzlichter zu Bestauen. |
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| Sehenswertes in Kastelbell-Tschars |
 | | Schloss Juval | Bereits seit 1983 lebt der Südtirols berühmter Bergsteiger-Profi Reinhold Messner in dem geschichtsträchtigen Schloss, das auf einer Felsen- kuppe zwischen dem Vinschgau und dem Schnalstal liegt und 1278 von Hugo von Montalban erbaut wurde.
Von Kastelbell/Tschars geht's zu Fuß in 1,5 Stunden oder komfortabler mit dem Shuttlebus zum Schloss auf 927 m Meereshöhe.
Von Schloss Juval eröffnet sich ein herrliches Panorama bis zu den Ötztaler Alpen mit dem Similaun-Gletscher, dem Fundort Ötzi, der Gletschermumie vom Hauslabjoch. | |  | | Schloss Kastelbell | Das überragende Wahrzeichen auf einem Felsstück oberhalb der Tal-sohle ist das mächtige Schloss Kastelbell.
Heute ist Schloss Kastelbell ein beliebter Veranstaltungsort, für Kunstausstellungen, klassische Konzerte sowie das alljährlichen Sommerkonzert Musicastello.
| |  | | Weitere Sehenswürdigkeiten | Ruine Hochgalsaun: Im 13 Jh. erbaut, wurde die Burg im Jahre 1296 im Auftrag der Landesfürsten erobert und zerstört. 1329 wurde von Schlandersbergern eine neue Burg errichtet. Herzog Friedrich eroberte Galsaun im Jahre 1418 und zerstörte die Burg. 80 m unterhalb der Ruine stand auf dem sogenannten "Kirchenknott" die Burgkapelle. Zwischen den Burgfelsen und dem Kirchenknott erhob sich eine Sperrmauer, von der man heute noch Teile sehen kann.
Ansitz Kasten: War die ursprüngliche Getreidekammer der damaligen Burg Hoch-galsaun. Der Ansitz Kasten diente damals als angenehmer Aufenthaltsort der Grafen. Heute ist er in Privatbesitz.
Pfarrkirche St. Martin in Tschars: Die Großpfarrei Tschars besteht seit dem frühen 8. Jh. und war die östliche Grenzstelle des fränkischen Reiches. Der Turm mit seiner barocken Zwiebelkuppel ragt über Tschars als weithin sichtbares Wahrzeichen. | |
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